Nachtkerze, gemeine
Oenothera biennis
Die Gemeine Nachtkerze stammt ursprünglich aus Nordamerika und besitzt den charakteristischen Charme einer Wildpflanze. Im Kräutergarten besticht sie durch ihre leuchtenden gelben Trichterblüten, die sich nur abends öffnen. Dann verströmen sie einen intensiven Duft, der viele Nachtfalter anlockt.
Die Nachtkerze ist eine 2-jährige Pflanze, sie bildet im ersten Jahr nur eine Blattrosette und blüht erst im zweiten Jahr, und sät sich gerne selber aus.
Die Wurzel der Nachtkerze wurde früher auch als Nahrungsmittel gegessen. Es heißt, dass diese "Schinkenwurz" besondere Energie und Kraft verleiht. Experimentierfreudige Gärtner und Köche können das ja selbst überprüfen. Allerdings nimmt man dazu die Wurzel der noch nicht blühende Pflanze.
Aus den Samen der Nachtkerze wird seit kurzen auch kommerziell ein Öl gewonnen, das sich durch einen sehr hohen Gehalt an Gamma-Linolensäure auszeichnet und dadurch heilkräftig ist. Die Samen kann man auch in der Küche als gesunde Beigabe zu Brot und Gebäck verwenden.
zurück
|