Sanddorn
Hippophae rhamnoides
Der bis zu 5m hohe, silbriggraue Strauch sieht ohne Fruchschmuck einer Weide oder einem Olivenbaum ähnlich. Er passt gut in eine Wildsträucherhecke und mag eher sandigen, trockenen Boden.
Um Früchte zu ernten, muss man darauf achten eine männliche und eine weibliche Pflanze zu setzen.
Im Sommer leuchten dann kleine, gelborange, ovale Früchte hervor, die eng dicht gedrängt an den Ästen sitzen. Die Früchte schmecken sehr sauer, aber aromatisch und fein-herb. Sie sind wahre Vitamin C-Bomben!
Die Naturkost und die Kosmetikindustrie haben diese kleinen Kostbarkeiten schon wiederentdeckt. So findet man in den Regalen: Sanddornriegel, -saft, -mus, Handcreme oder Duschgel mit Sanddorn und vieles mehr.
Natürlich können Sie so manches selbst aus den Beeren machen. Sanddornsaft schmeckt herrlich erfrischend und hat eine schöne orange Farbe.
Die Ernte ist wegen der spitzen Dornen allerdings mühsam. Der beste Zeitpunkt dazu ist Ende August. Dann haben die Beeren schon ihr volles Aroma, einen hohen Vitamingehalt und sie sind noch fest genug, um beim Pflücken nicht zu zerplatzen.
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